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20.5.2013 : 3:11 : +0200

16.02.2011 - Neuer Bundesmusikdirektor Spielleute

Ralf Subat vom Niedersächsischen Musikverband wurde anlässlich der Fachtagung für Spielleute in Fulda zum Nachfolger von Andreas Göttert als Bundesmusikdirektor Spielleutemusik gewählt. Die zahlreich anwesenden Vertreter der Landesverbände der BDMV gaben Ralf Subat ein großes Vertrauensvotum mit auf den Weg und sagten ihm deren volle Unterstützung für die zukünftige Arbeit zu. Dem kommissarischen Bundesmusikdirektor Josef Drixler, welcher das Amt im Juni 2010 übernommen hatte, zollten alle Anwesenden großen Respekt für seine geleistete Arbeit verbunden mit einem großen Dank für sein außerordentliches Engagement.

Ralf Subat war bereits seit mehreren Jahren als Stellvertretener Bundesmusikdirektor tätig und ist somit über die Abläufe im Fachbereich bestens informiert. Zuletzt übernahm er kurzfristig die Vor-Ort Organisation der Deutschen Meisterschaften der Spielleute 2010 in Rastede und konnte hier trotz schwieriger Umstände gemeinsam mit Josef Drixler für einen nahezu reibungslosen Ablauf sorgen. Mehrere Jahre war der Inhaber des C3-Scheines Dirigent seines Heimatvereins, des Spielmannszuges Harsefeld, und hat hier für eine breite Jugendausbildung stets Sorge getragen. Zahlreiche Auszeichnungen für den Verein können dies belegen. Aktuell ist er dort als Flötist aktiv engagiert. Daneben ist er auf Landesebene als Dozent und Schulungsleiter aktiv. Ralf Subat sieht seine ersten Schwerpunkte wie folgt:

„Vordringlich steht die Neuformierung des Fachbereichsteams Spielleutemusik in der BDMV an. In Zukunft werden Neubesetzungen erforderlich werden. Besonders wichtig ist mir die zukünftige enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Blasmusik. Viele Mitgliedsverbände leben uns die gemeinsame Arbeit in der Musik im Bezug auf einheitliche erforderliche Regularien, Vorgaben etc. und in der Vertretung in den Vorständen bereits erfolgreich vor. Dieses Ziel möchte ich auch auf Bundesebene anstreben.
Ein weiteres Ziel ist es wieder Komponistenwettbewerbe auszuschreiben. Dadurch soll wieder mehr neue Literatur für die Spielleutemusik entstehen.

Als eines der vordringlichsten Themen steht in Zukunft die Aufarbeitung und Fortführung der Selbstwahlliste an. Diese wird in Zukunft sicherlich viele Ressourcen verbrauchen. Zu diesem Thema gilt es umgehend einen geeigneten zentralen Lagerort für die eingereichten Noten zu finden. Eine entsprechende Registratur muss angelegt und verwaltet werden.“Gemeinsam mit seinem Leitungsteam Josef Drixler und Hans-Jörg Laurisch (beide stv. Bundesmusikdirektoren) gilt es nun, die Zeit bis zur turnusmäßigen Neuwahl im Herbst aktiv und zielgerichtet zu gestalten.